Das systemische „Karriere-Modell“ – ein Standortfinder für Beratung und Coaching

Aus der Zusammenarbeit mit der Karriere Expertin und mehrfachen Buchautorin Svenja Hofert (www.karriereundentwicklung.de) ist ein Karriere Modell entstanden, das in seiner methodischen Umsetzung sowohl professionelle Berater als auch systemische Coachs gleichermaßen unterstützt.

Wie in jeder Zusammenarbeit durchliefen auch diese beiden unterschiedlichen Handwerke die von Tuckman beschriebenen Teamphasen (Forming, Storming, Norming, Performing).
Ein systemischer Coach hat seine Expertise eher in der gekonnten Handhabung seines Coachingprozesses Die Expertise in der Beratung liegt eher im reflektierten Wissen des Beraters zum Thema. Eine scheinbar schwer überbrückbare Storming Phase.
Das Norming trat rasch mit der Erkenntnis ein, dass sowohl professionell arbeitende Berater als auch systemische Coachs auf Modelle und Theorien zurückgreifen. Verbunden mit dem gemeinsamen Verständnis, dass jede Veränderung systemisch ist, das heißt „ in Zusammenhängen betrachtet“ werden sollte. Im Kern sind beides Handwerke, die die Veränderung des Kunden nur unterschiedlich organisieren und damit unterschiedlichen Marktbedürfnissen begegnen.
Auf dieser Grundlage wurde ein Modell geschaffen, das sowohl in der Beratung als auch im systemischen Coaching nach dem Coachingverständnis der neuen Hamburger Schule (NHS) bemerkenswerte Resultate erzielt.

Der Berater erhält über die Cluster der visualisierten Merkmale des Ist-Zustandes einen Einblick in die thematischen Herausforderungen seines Kunden aus Sicht des Kunden. Aus diesem Einblick leitet er die Schritte für sein weiteres Vorgehen ab.

Der systemische Coach hat seinen Coachee darin unterstützt, das, womit seine Veränderung zusammenhängt, selbst zu entdecken. Durch das Erkennen des IST-Zustandes und seines eigentlichen Themas (das Cluster „10“) ermöglicht er dem Coachee, selbst einen Soll-Zustand für seine Veränderung festzulegen.

Welche Wirkung kann über das Modell erreicht werden?

Das Modell unterstützt die „Awareness“ in Bezug auf die eigene Karriere, indem es ermöglicht, aus dem Modell weitere Zusammenhänge abzuleiten, die für den IST-Zustand der eigenen Karriere relevant sind. Es verbessert damit, durch einen  „Perspektivwechsel in das Modell“, die (systemische) Wahrnehmung thematischer Zusammenhänge. Denn die gilt es bei jeder Veränderung zu berücksichtigen.

Hintergründe

Karriere ist ein hoch abstraktes Wort, das individuell gedeutet wird. Es gibt keinen Maßstab für richtig oder falsch. Nur der „Betroffene“ selbst kann entscheiden, ob er den Zustand seiner „Karriere“ als angenehm oder unangenehm  empfindet.  Wird die eigene Karriere als „nicht befriedigend“ empfunden, kann erst einmal selbst (induktiv) überlegt  werden, womit das zusammenhängt. Denn das sollte bei einer Veränderung berücksichtigt werden. Anschließend ermöglicht das Modell weitere Zusammenhänge zu erkennen, in dem methodisch jedes einzelne Element des Modells zur Reflexion angeboten wird.

Das Modell  versteht Karriere als einen Zustand mit dem  zwei zentrale Kontexte („Spannungsfelder“) zusammenhängen:

1.„der Markt“  (Kreis/Kontext „Außen“). Er beschreibt abstrakt die Merkmale , die mit  den äußeren Bedingungen einer aktuellen oder angestrebten Tätigkeit zusammenhängen.

2.“die eigene Person“ (Kreis/Kontext „Innen“) Er beschreibt abstrakt die, mit der eigenen Person zusammenhängenden, „Karriere-Merkmale“.

Die „Schnittmenge“ der beiden Kontexte bilden die Merkmale, die grundsätzlich für jedes Karrierethema relevant sind.  Die Bezeichnungen der Merkmale sind bewusst so gewählt, das sie allgemein verstanden werden können.

Das Systemische Karriere Modell (SKM) einschließlich Informationen und einer kurzen Anleitung zur Anwendung finden Sie hier zum kostenlosen download >>>

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